Der Diskontsatz ist der Zinssatz, den die Banken für die Kreditaufnahme bei der Zentralbank zahlen, und in den USA wird diese Rolle der Fed zugewiesen. Man könnte meinen, dass die Fed und Kryptowährungen zwei Paralleluniversen sind, aber in Wirklichkeit ist alles miteinander verbunden. Um zu verstehen, wie das eine das andere beeinflusst, muss man tiefer in das Bankensystem eintauchen.
Was haben die USA mit dem globalen Kryptowährungsmarkt zu tun?
Die Vereinigten Staaten sind das Mekka der Kryptoindustrie. Es ist wie Hollywood für digitale Assets: Wichtige neue Produkte und große Akteure haben sich hier versammelt. Nicht umsonst sind amerikanische Börsen wie Kraken und Coinbase in aller Munde, und die größten Investmentgesellschaften haben ihren Sitz in den USA. Der Grund ist einfach: Der Dollar ist die Weltwährung, und Innovationen werden meist hier "ausgebrütet", auch wenn Asien versucht, einen Vorsprung zu bekommen.
Glauben Sie aber nicht, dass die Entscheidungen anderer Zentralbanken kaum Auswirkungen auf Kryptowährungen haben - ja, aber die Auswirkungen sind eher bescheiden.
Anleger sind immer auf der Jagd nach Geld, und es ist ihnen egal, ob sie mit Kryptowährungen oder anderen Vermögenswerten Gewinne erzielen. Bitcoin und Altcoins sind bekannt für Achterbahnfahrten in Bezug auf ihren Wert. Mit der Anhebung der Zinssätze durch die Fed ist das Risiko nicht mehr so attraktiv. Warum sollte man also ein Risiko mit BTC eingehen, das um mehrere zehn Prozent fallen kann, wenn man in etwas Stabiles investieren kann, das nicht zusammenbricht? Die gleichen hohen Einsätze bei Krediten machen geliehene Investitionen weniger rentabel, und hohe Renditen auf Einlagen sind eine zuverlässige und sichere Wahl.
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Wenn die US-Notenbank eine Art Krypto-Schmiede ist, warum ist der Markt nach den Zinssenkungen nicht in neue Höhen geschnellt? Warum hat Bitcoin den Rekord nicht gebrochen? Es ist wie bei einem berühmten Film: Die Erwartung ist eine Sache, aber das Ende ist eine ganz andere:
Im September 2024, nachdem die Fed den Zinssatz gesenkt hatte, stieg BTC um 7,6 % und erreichte 66.500 $. Kein Rekord, aber schön. Der Zinssatz fiel um 50 Basispunkte auf 4,7 %-5 %, was für die USA immer noch recht hoch ist - es ist der "zahnigste" Zinssatz der letzten 16 Jahre.
Alle erwarteten eine Zinssenkung, und die Diskussionen drehten sich um einen Rückgang um 25 oder 50 Punkte. Zwischen dem 6. und 18. September stieg der BTC-Kurs um 17,5 % und verzeichnete den größten Teil seines Wachstums vor der Entscheidung der Fed.
Die Stimmung auf dem Kryptomarkt schwingt im Takt mit dem US-Wahlkampf. Die Erwartungen an den Wahlausgang erschüttern die Kryptoindustrie mehr als die Kursveränderungen und zwingen die Anleger, auf Nummer sicher zu gehen.
Eine Zinssenkung ist nicht immer zum Besseren. Im Jahr 2007 begann auch die Fed ihre Geldpolitik zu lockern, was zur Finanzkrise von 2008 führte. Die Lektion ist gelernt: Anleger sollten nicht vorschnell urteilen und ihre Schritte sorgfältig auswählen.
Wenn der Leitzins sinkt, werden Kredite billiger. Der Appetit der Anleger auf riskante Anlagen wie Kryptowährungen steigt. Bleibt der Leitzins hoch, beginnen verlässlichere Anlagen wie Bankeinlagen mit ihrer Stabilität zu locken.
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